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Der Influenza Virus

Die Forschung ist sich nicht einig, ob Viren sich eigenständig oder sich aus den ersten Einzellern entwickelten. Nun, ein Virus ist ein Gebilde aus Proteinen mit einer Lipidmembran indem sich der Bauplan und die nötigen Werkzeuge in Form von aneinander geketteten Nukleinsäuren und Enzymen befinden. Mehr nicht. Sozusagen ein Prototyp mit beigelegten Bauanleitung und Spezialwerkzeugen. Es besitzt keinen eigenen Stoffwechsel und zur Vermehrung kann es sich nicht teilen. Es ist also quasi zu nichts zu gebrauchen. Außerhalb des Wirts-Organismus wird er obendrein schnell zerstört. Eine unnütze, passive, faule Laune der Natur? Trotzdem gibt es diese Erreger wahrscheinlich genauso lange wie es Leben auf Erden gibt und sie sind damit doch äußerst erfolgreiche Bestandteile der Evolutionsgeschichte. Wie konnten sie also Jahrmillionen überdauern? Durch Passivität, das heißt sie sind eingebettet in ein System von biologischen Abläufen. So wurden sie zu einem Spielball der Natur gemacht. Und nur wer von ihr dauernd aufs Neue angepasst wird, überlebt. Wenn der Influenza-Virus von dem Menschen eingeatmet wird, kann er mit seiner Hülle an einer Schleimhautzelle im HNO-Bereich andocken. Danach schleust er seinen Bauplan und seine Spezialwerkzeuge in die Zelle ein. Die Zelle ist für ihn der Komplementär. Sie verfügt über die notwendigen Apparate und Maschinen, um ihn am Leben zu erhalten. Nach deren Befall wird sie zu dessen Sklaven. Er redet ihr ein, es gäbe nichts wichtigeres, als Heer-scharen in Form von Kopien seiner Spezies zu pro-duzieren. Dabei verausgabt sie sich bis zum Kollaps. Der Todesstoß der Zelle wird dann schließlich durch die Freisetzung der produzierten Duplikate über die Zerstörung der Zellmembran herbeigeführt. Zur gleichen Zeit wird durch das Absterben des Gewebes, der Organismus angeregt, Histamin aus-zuschütten. Was die Beschleunigung des Heilungs-mechanismus durch die bessere Durchblutung, das Anschwellen der Schleimhäute und die vermehrte Produktion von Sekret zur Folge hat. Das Wundwasser soll nun zum einem als Trans-portmittel für das abgestorbene Gewebe dienen, zum anderen regt es die weißen Blutkörperchen an, aus dem Blutkreislauf in den Gefahrenherd zu wandern. Dort nehmen sie dann sofort den Kampf mit den Eindringlingen auf. Das überschüssige Sekret wird dann ausgeniest oder gehustet. Das erhöht nun wieder den Verbreitungsradius, denn neben Schleim wird auch der Virus ausgehustet. Und so dauert es nicht lange, bis sich aus dem Leukozyten-Futter durch die Helferzellen ein steck-brieflich gesuchter Terrorist entwickelt, der durch speziell für ihn konstruierte Antikörper gezielt be-kämpft werden kann. Nach dem gewonnen Kampf hat eine neuere Virenattacke des gleichen Typus keinen Zweck mehr, denn das Immunsystem speichert seinen speziellen Steckbrief ab. Die Immunisierung stellt sogleich eine hervorra-gende Trainingsmöglichkeit für das Immunsystem dar und so kann dieses zu einem möglicherweise ent-scheidenden Vorteil in der Abwehr eines weit gefährlicheren Erregers in der Zukunft werden. Also müssten die Grippeviren eigentlich relativ leicht aussterben. Auch hier verlässt der Erreger sich auf das System. Dieses sorgt für eine extreme hohe genetische Vielfalt seiner Art. Seine Wirtszelle, erzeugt bei seiner Vermehrung immer auch einen Kopie seines Bauplans. Dieses Erzeugen findet jenseits des DNA Reparaturmecha-nismus des Zellkerns des Opfers statt, so dass es häufig zum Vertauschen der Basen auf den Nuklein-säureketten kommt. Das nennt man Punktmutation. Dieser Virus hat zwar noch denselben Körper, aber nicht mehr den-selben Bauplan. Beim Befallen der nächsten Wirtszelle entsteht dann ein vollkommen neues Geschöpf. Ein Geschöpf, gegen das der Wirt noch nicht immun ist. Das Spiel kann von neuen beginnen. Die Schleimhautzellen sind deswegen das Primärziel der Influenza, weil sie die direkte Verbindung nach außen sind und bei sozialen Lebewesen auch dort ein Kontakt am ehesten stattfindet. Außerdem verbietet seine Einfachheit und den damit verbundenen sehr hohen Risiken des Entdeckt werdens, den von dem Immunsystem streng über-wachten Blutkreislauf, als Ziel und Verbreitungsmittel zu wählen. So ist die Grippe die älteste Seuche der Menschheit. Eine äußerst erfolgreiche Krankheit, die man nie besiegen wird. Es ist heute immer wieder von der Aggressivität von manchen Viren die Rede. Je aggressiver ein Virus ist, desto schneller ist seine Art von der Bildfläche verschwunden. Man kann sie auch als die Urform eines Parasiten betrachten. Genaugenommen gelten bei Viren und Parasiten die gleichen Gesetzmäßig-keiten. Er will unter keinen Umständen, dass sein Wirt an ihm zugrunde geht. Das Aussterben des Wirts be-deutet auch seinen Untergang. Tödlich verlaufende Virusinfektionen, die üblichen Grippetoten mal außen vor gelassen, denn ein Parasit kann bei Immunschwäche des Wirtes oder zu vielen von ihm, sehr wohl den Tod verursachen, sind als Unfälle der Natur zu deuten. Diese Viren gehen dann zwar als gefährliche Seuchen in die Geschichte ein, sind aber nichts weiter als nicht überlebensfähige Randerscheinungen. Außerdem werden sie meist durch die Übertragung auf einen Fehlwirt verursacht. Als Beispiel kann man die schwarze Pest anführen. Die Ratten, von denen der Virus stammte, töteten sie nicht. Für die war es wie eine harmlose Grippe. Erst die Übertragung vom Floh, der nun von den Ratten infizierte Blutreste in seinen Beißwerkzeugen hatte, machte die Übertragung auf den Mensch möglich. Mit all den katastrophalen Ergebnissen, die Halbierung der Population Mensch in Europa. Eine Generation nach dem schwarzen Tod war nun eine immune Bevölkerung übrig, die überdies gelernt hatte, mehr auf die Körperhygiene zu achten. Der menschliche Pest Erreger hat hingegen nicht überlebt. Interessant ist auch das Tollwutvirus, das es seit tausenden von Jahren gibt. Es ist für fast alle Säuge-tiere innerhalb kurzer Zeit tödlich, also müsste es aussterben. Eben nur für fast Alle. Es kommt von einer Vampirfledermaus aus Indien. Diese stirbt nicht an der Erkrankung, obwohl sie dessen Verhalten erheblich verändert. Infizierte Fledermäuse sind durch Schädi-gungen des Nervensystems aggressiver und beißen auch schon mal einen Artgenossen. Da sich die fertigen Erreger in den Schleimhäuten konzentrieren, findet so die Übertragung statt. Ein gebissener Fuchs leidet in extremster Weise unter der Krankheit. Er ist sozusagen eine Karikatur dessen, was sie mit der Fledermaus macht. Auf diese Weise kann er sie häufig noch weitergeben, bevor er daran stirbt. Letztendlich ist auch er ein Fehlwirt und ein Unfall.

 Das AIDS Virus ist auch ein Sonderfall. Der Mensch sorgt dafür, dass es nicht ausstirbt. Die Behandlung von HIV Infizierten hat sich soweit verbessert, dass der Erkrankte ein langes Leben haben kann. Weil der Mensch aber triebhaft ist und sich nicht an die Gesetze Gottes hält,  gibt es also bei den Infizierten und den Gesunden genug Verantwortungslose, die die Seuche dann weitergeben. Ließe man sie unbehandelt, hätte sie sich wahrscheinlich innerhalb von zwei bis drei Generationen von selbst ausgerottet.

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Nun zuletzt möchte ich noch über von Mikrobiologen geschaffenen Viren reden. Einige Forscher beginnen, spezielle Viren, sogenannte Bakteriophagen, gezielt zur Bekämpfung einer bakteriellen Infektion zu benutzten. Die gezüchteten Phagen zerstören dann gezielt im menschlichen Körper spezielle Bakterien.

Vielleicht wird es durch diese Forschung auch irgendwann möglich sein, statt Bakterien Krebszellen zu zerstören. Dieses Feld birgt neue Chancen, wie damals bei der Entdeckung des Penicillins. Aber auch Risiken, denn das passivste Geschöpf der Erde wird aktiv verändert. Vielleicht mutiert es zu einem dieser Monstren, die von den Regierungen als Waffe unter Verschluss gehalten werden. Und wenn der Mensch es will, dann kann er, was die Natur niemals schaffen würde, damit sich selbst ausrotten und damit auch die biologische Vernunft des humanen Influenza-Virus! Sein Fehlwirt, die Mutter Erde wird es ihm danken…

Doch in der Grippe wurde von der Natur ein großer Schatz versteckt „Das Ding an sich“ konnte sich mit ihrer Hilfe in die Symbiose verwandeln. Die vollkommene Symbiose ist die Verschmelzung von mindestens zwei Subjekten mit ihrer Metaphysik. Die zwei Subjekte reiben sich dabei gegeneinander, so dass sie sich dadurch ständig und endlos gegenseitig verändern. Sie unterliegen dem Gesetz der Kausalkette sowie der Gleichzeitigkeit, ihr Ursprung ist der Urknall gewesen. Man kann die vollkommene Symbiose auch mit dem Attribut Nachhaltigkeit versehen. Die vollkommene Symbiose ist nur in unserer Vorstellung vorhanden. In der Natur existiert sie als unvollkommene Symbiose. In der Natur wird sie irgendwann zu einem Nexus Finalis werden. Der Grund für deren Endlichkeit sind innere und äußere Störungen, denen das System ausgesetzt ist. Sobald man sich über die Existenz und die Funktionsabläufe dieser beiden Symbiosen bewusst geworden ist, kann sie durch die Überlagerung beider Systeme in unserer Vorstellung zu einer vollkommenen unvollkommenen Symbiose werden.

Durch bewusstes Entfernen, aber auch durch bewusstes Zufügen von Störungen in das System, ist der Zeitpunkt des Nexus Finalis dieser vollkommen unvollkommenen Symbiose bewusst variierbar. Der Nexus Finalis wird als Teil oder aber auch im Ganzen zur Genese einer neuen unvollkommenen Symbiose führen.

So wird aus der Gesamtheit, also durch die unendliche Vielzahl der unvollkommenen Symbiosen im Universum, eine universale Symbiose ohne ein Nexus Finalis erschaffen.

In dem System der universalen Symbiose existieren keine Störungen und somit besteht keine Notwendigkeit für die Existenz einer vollkommenen unvollkommenen Symbiose. In der Natur ist es gerade diese Unvollkommenheit, die sie letztendlich zu etwas Vollkommenem machen konnte…

Abschließend fällt mir über die Schule ein, wie vormals schon gesagt, dass meine unqualifiziertesten Lehrer weiblich waren!